Drucken 

Grundsätzliches

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Schulleitung, Eltern, Sekretärin, Hausmeister und Reinigungspersonal bilden die Schulgemeinschaft des Heinrich-von-Zügel-Gymnasiums Murrhardt.

Wir Mitglieder dieser Schulgemeinschaft lernen, arbeiten und leben zusammen. Deswegen sind wir daran interessiert, dass sich jeder an unserer Schule wohl fühlt. Diese Schulcharta enthält Vereinbarungen, die wir miteinander besprochen haben und die unserer Meinung nach notwendig sind, damit dieses Miteinander und somit das Lernen und Lehren zum Wohl aller Beteiligten gelingen kann.

Darüber hinaus regelt diese Schulcharta das Zusammenleben am HvZG im Unterricht, in den Pausen und in der Freizeit. Die Bestimmungen des Schulgesetzes sind dabei nicht berührt, insbesondere nicht die Bestimmungen über Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen.

Diese Schulcharta bedarf der Zustimmung der Gesamtlehrerkonferenz, des Schülerrates, des Elternbeirates und der Schulkonferenz.

Für uns ergeben sich folgende Aufgaben: Wir alle sind verantwortlich für die Gestaltung des Schulklimas.

Besonderen Wert legen wir auf:

• Leistungsbereitschaft
• Selbstständigkeit
• Teamfähigkeit
• Soziales Engagement
• Konfliktfähigkeit
• Rücksichtnahme
• Mitverantwortung

Wir Schülerinnen und Schüler
• bemühen uns um Gemeinschaft, indem wir zuhören, Respekt haben vor allen an der Schulgemeinschaft beteiligten Personen, tolerant sind, aber auch zu unserer Meinung stehen.
• helfen uns gegenseitig bei Problemen.
• versuchen Streitigkeiten zunächst unter uns zu regeln.
• Probleme regeln wir klassenintern, ggf. ziehen wir einen Lehrer hinzu. Schülersprecher, der gesamte SMV-Vorstand, Streitschlichter und Verbindungslehrer übernehmen dabei besondere Verantwortung.
• achten auf die verschiedenen Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersstufen.
• sind konzentriert im Unterricht und ermöglichen auch unseren Mitschülern, sich zu äußern und konzentriert zu arbeiten.
• ermöglichen einen effektiven Unterricht, indem wir pünktlich und stets vorbereitet im Unterricht sind.
• beachten die geltende Regelung im Umgang mit elektronischen Medien.
• behandeln das Schulgebäude, das Inventar und das Schuleigentum sowie das Eigentum unserer Mitschüler sorgsam. Darüber hinaus regeln wir die Aufgabenverteilung und -durchführung (Ordnungsdienste) klassenintern.
• halten uns an die Absprachen, die zu Beginn des Schuljahres über das Essen und Trinken im Unterrichtsraum mit den Fachlehrern getroffen werden.
• erkennen an, dass in den großen Pausen das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme von besonderer Bedeutung ist.
• können in der ersten Pause in den Klassenzimmern bleiben. In der zweiten Pause werden die Zimmer geschlossen. Bei dieser Regelung handelt es sich um einen Versuch und sie soll nach einem Jahr nochmals diskutiert werden.
• verlegen unsere aktiven Bewegungsspiele in den Pausenhof.
• unterstützen die Lehrkräfte bei der Wahrnehmung ihrer Aufsichtspflicht.

Wir Lehrerinnen und Lehrer
• sorgen für ein gutes Lernklima, indem wir für Ausgewogenheit zwischen Freundschaftlichkeit und Autorität sorgen, unseren Schülern gegenüber Respekt zeigen, ihnen zuhören und sie gerecht behandeln.
• pflegen den Dialog, hören zu, sind in Gesprächen offen und haben Verständnis für Schüler. Kritik äußern wir konstruktiv.
• führen in der Unterstufe regelmäßige Klassenlehrerstunden durch, fragen bei Konflikten genau nach und nehmen uns auch außerhalb des Unterrichts Zeit für Probleme unserer Schüler.
• sind bestrebt, durch unseren Unterricht die Schüler für unser Fach und den Stoff zu interessieren.
• holen unsere Schüler da ab, wo sie sind und haben Interesse am Lernerfolg der Schüler.
• ermutigen unsere Schüler auch bei Misserfolg und fördern ihre Stärken.
• halten unter Kollegen Austausch über den Leistungsstand der Schüler und über unsere Anforderungen.
• suchen und halten Kontakt mit den Eltern.
• wissen, dass die Pause eine wichtige Zeit der Kommunikation ist und betrachten die ganze Schule als Begegnungsraum.
• achten darauf, dass in den Fachräumen – insbesondere im naturwissenschaftlichen Bereich – sich keine Schüler ohne Aufsicht aufhalten.
• sind unseren Schülern Vorbild, indem wir z.B. unseren Unterricht pünktlich beginnen und beenden oder unser Handy im Unterricht ausschalten.

Wir Mütter und Väter
• nehmen uns Zeit und interessieren uns für die Anliegen und Probleme unserer Kinder.
• verschaffen unseren Kindern zu Hause eine geeignete Lern- und Arbeitsatmosphäre und achten darauf, dass Hausaufgaben gewissenhaft und selbstständig erledigt werden.
• pflegen den Dialog und üben konstruktive Kritik untereinander.
• vertreten und vermitteln unserem Kind gegenüber eine positive Einstellung zur Schule.
• vermitteln unserem Kind Regeln des sozialen Zusammenlebens wie Pünktlichkeit, Sauberkeit, Achtung vor fremdem Eigentum, Höflichkeit.
• fördern Selbstständigkeit und Verantwortung sich und anderen gegenüber.
• interessieren uns und engagieren uns für die Gestaltung des schulischen Lebens, indem wir uns z.B. bei Elternabenden, Schulprojekten, Gremien und anderen Schulaktivitäten einbringen.
• sind unseren Kindern Vorbilder.
• Entschuldigen unsere Kinder bei Krankheit schriftlich beim Klassenlehrer

Wir anderen am Schulleben Beteiligten
• sind verantwortungs- und leistungsbereit.
• respektieren die Persönlichkeit der Schüler und Lehrer.
• begegnen bei der Erledigung unserer Aufgaben allen am Schulleben beteiligten freundlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll.

Schlussbemerkungen
Wir erinnern uns gegenseitig an die Regeln dieser Schulcharta und achten darauf, dass jeder sie einhält.
Diese Schulcharta ist nicht endgültig, sondern sie wird ständig weiterentwickelt und den sich verändernden Gegebenheiten an unserer Schule angepasst. Jede Gruppe kann dazu einen Runden Tisch einberufen.
Mit unserer Unterschrift verpflichten wir uns, diese Regeln einzuhalten.