Drucken 

ALLE JAHRE WIEDER… und doch jedes Mal anders: Der Schulgottesdienst des HvZ-Gymnasiums.

Dieses Jahr stand er unter dem Thema:

JOY TO THE WORLD - Ich freue mich auf Weihnachten!

Und diese Freude auf das bevorstehen Fest wurde auch sicht-, hör- und spürbarbar in dem Gottesdienst: Die Kirche festlich geschmückt mit vielen kleinen Lichtchen, 16 tüchtige Musiker begleiteten gekonnt die frohen weihnachtlichen Lieder, Texte stimmten auf die Freude der Feiertage ein.

So kamen Schüler und Lehrer zu Wort und erzählten, worauf sie sich besonders an Weihnachten freuen: gemütliches Zusammensein mit der Familie, gutes Essen, Geschenke machen – Geschenke bekommen, für manchen gehört auch der Kirchgang zu einem gelungenen Weihnachtsfest.

Wie der Engel den Hirten auf den Feldern die frohe Botschaft von der Geburt Jesu brachte, so gilt auch für uns noch heute die Zusage Gottes, dass wir keine Angst zu haben brauchen, dass Gott bei uns ist, führte Religionslehrerin Bärbel Arnold das Evangelium aus.

In den Fürbitten, die Schüler der 5. Klasse vortrugen, wurde der Blick auch auf die Menschen gerichtet, denen es nicht gut geht: Menschen, die einsam, krank, obdachlos sind.

Ein besinnlicher Text von den Philippinen gab Anstoß zum Weiterdenken: Eine kleine Kerze kann eine ganze Halle mit ihrem Licht erfüllen. Diesen Gedanken griff das folgende Lied „This little light of mine, I´m gonna let it shine“ auf.

Dass die Schüler des Gymnasiums „Licht weitergeben “ wollen, zeigte Schülersprecherin Mara Winter: Die Kollekte des Gottesdienstes ist für das Kinderhospiz “Sternentraum“ bestimmt: Damit soll Kindern, die schwer krank sind, eine besondere Freude gemacht werden.

Und tatsächlich kamen stolze 206,83 EUR zusammen!

Der Gottesdienst endete mit einem fröhlich-schwungvollen: „Feliz Navidad“, in das alle gerne einstimmten.

Ein besonders Dankeschön bekamen die jungen Musiker:

Sie, so gab Religionslehrerin Martina Samociuk zu bedenken, sind eigentlich symbolisch für eine Schulklasse: Wie langweilig wäre eine Musikgruppe nur aus Blockflöten, so gehört auch in jede Klasse eine „Trompete“, ein „Cello“ oder eine Klarinette und gerade diese Verschiedenheit macht das Zusammensein interessant und bunt. Und wenn mal einer aus dem Takt kommt oder einen Ton daneben setzt, dann sind die anderen dafür da, ihm wieder zu helfen einzusteigen und in harmonischen Gleichklang zu kommen.

Den Applaus der Mitschüler und Lehrer sowie einen Schokoladenstern haben sich die jungen Musiker wirklich verdient.