19 Schüler der 9. Klassen des Heinrich-von-Zügel Gymnasiums trafen sich mit polnischen Schülern aus unserer Partnerstadt Rabka Zdroj in Kreisau (Polen) zu einer Schülerbegegnung.

Die Vorbereitungen für die Schülerbegegnung hatten schon Wochen vorher in der Schule mit den wöchentlichen Pausen - Sprachkurs, den ein Schüler mit Polnisch als Muttersprache sachkundig leitete, begonnen. Damit die polnischen Schüler schon vorher einen Eindruck von uns bekommen konnten, schickten wir ihnen Selbstvorstellungen und bekamen auch welche von ihnen.

Am 26. März ging es dann endlich los!  Schon am ersten Abend gab es ein paar Kennenlernspiele und wir waren gespannt, was die nächsten Tage bringen würden.

Da das Team der Jugendbegegnungsstätte jeden Tag neue tolle Ideen hatte, wie wir uns mit den polnischen Schülern über unseren Alltag und unser Leben austauschen konnten, wurden wir immer vertrauter miteinander.  Diese Vertrautheit wurde durch gemeinsames Volleyballspielen und andere Spiele noch verstärkt. Das Beste war aber, dass wir alle zusammen einen Tanz, den uns die polnischen Schüler beibrachten, getanzt haben!

Und wie gut, dass sowohl die polnischen Schüler als auch wir immer wieder auf unsere Englischkenntnisse zurückgreifen konnten! 

Während unseres Aufenthalts in Polen hatten wir ein sehr interessantes und vielfältiges Programm, bei dem wir die deutsch-polnische Geschichte kennenlernen konnten und das vom deutsch-polnischen Jugendwerk unterstützt wurde. Dazu zählt zum Beispiel ein Ausflug nach Schweidnitz zu der Friedenskirche (UNESCO), eine Stadtführung durch das schöne Breslau, eine Exkursion zum Konzentrationslager  Gross-Rosen und dem Schloss Fürstenstein, in dem Hitel eine neues Hauptquartioer errichten wollte. Zum Abschluss stand der Besuch der spannend gestalteten Ausstellung „Mut und Versöhnung“ in Kreisau selbst auf dem Programm. Nach und nach verstanden wir immer besser, warum es in der deutsch-polnischen Geschichte über Jahrzehnte hin Spannungen gab und wie wichtig es ist, dass Völker sich miteinander versöhnen.

Nach 5 intensiven Tagen hieß es leider Kofferpacken. Der Abschied fiel uns richtig schwer. Aber wir hoffen, dass wir uns bald Wiedersehen – sei es in Murrhardt oder in Rabka.

Mirjana, Nilay, Rabea, Isabel